Finde dein Mama-Konzept I Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Finde dein Mama-Konzept I Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Erfüllt Leben mit Familie und Beruf - mehr Zeit, mehr erledigte To-dos, mehr Lebensfreude!

Transkript

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00:00:01: Moin und willkommen im Finde Dein Mama-Konzept Podcast.

00:00:05: Mein Name ist Caroline Habekost, hier erfährst Du wie Du mit der Kopffreimethode deine Tudus endlich stressfrei meisterst bis zu fünf Stunden pro Woche zurückgewinnst und Familie und Beruf wirklich entspannt lebst für ein Alltag, der Dir Freude macht und dir das gute Gefühl gibt abends stolz auf deinen Tag zu sein!

00:00:28: Happy Welcome!

00:00:29: Lähn dich zurück, lass dich inspirieren und nimm genau die Impulse mit.

00:00:33: Die dir dein Leben leichter machen.

00:00:36: und wenn du nicht nur zuhören willst sondern wirklich was verändern willst dann schreib mir eine WhatsApp.

00:00:40: ich zeig dir welches meiner Programme für dich jetzt am besten sind und dich unterstützen können damit dein Alltag mit Familie und Beruf leichter wird und du Zeit zurück gewinnst.

00:00:50: den Link zu meinem Whatsapp findest du in den show notes und ich freue mich mega dass du hier eingeschaltet hast.

00:00:57: einmal so eine kleine service info.

00:00:59: Ich nehme jetzt doch wieder rein audio auf.

00:01:01: Ich habe jetzt ein paar episoden mit video aufgenommen.

00:01:04: Auf manchen kanälen war es zu sehen oder doch auch nicht.

00:01:06: Es kann auch sein, das jetzt alles offline ist.

00:01:10: So bin ich eben.

00:01:11: ich probiere Sachen aus und manchmal funktionieren sie.

00:01:13: uns sind geil und manchmal nicht Und das war jetzt irgendwie.

00:01:18: Also ich weiß noch nicht genau, ob ich dauerhaft ohne Video mache weil eigentlich finde es cool.

00:01:22: Aber jetzt gibt's grad so ein Hickhack mit meinem Hostar Und auf jeden Fall will ich, dass ich weiterhin regelmäßig Content hier liefere und deswegen ist jetzt erstmal ohne Audio.

00:01:32: Also falls du zu den wenigen gehörst die per Video guckt haben denn... Ich habe euch ja gefragt Ist das für euch ein Mehrwert?

00:01:37: Habt ihr Bock dazu?

00:01:38: Es kam Rückmeldung aber es hat einfach niemand geschrieben.

00:01:40: Ja, ich finde es richtig geil und ich gucke dich jetzt nur auf Video.

00:01:43: Sondern es haben alle geschrieben Ja is ganz nett Aber ich guck dir eher auf Instagram zu oder ich höre dich eh nur im Auto da gucke ich kein Video.

00:01:51: also Ihr wart jetzt nicht so gehypt als dass ich gesagt hab zur höchsten prior jetzt sofort mein podcast nur per video zu produzieren.

00:02:00: also back to the roots wir machen hier jetzt audio und genau Dann, ich guck gerade hier.

00:02:07: Ich hab hier so natürlich ein kleines Spielzettel, ne?

00:02:09: Was ich euch noch alles erzählen wollte dann ist natürlich die wichtigste Info heute dass die Kopf frei Woche heute startet.

00:02:16: wenn du diese Podcast am fünften fünften sechsundzwanzig hörst Wenn du sie die Woche innerhalb der nächsten sieben Tage danach hast kannst auch immer noch einsteigen.

00:02:26: Wenn das schon vorbei ist dann ist leider vorbei dann bist du halt das nächste mal.

00:02:29: Dabei werde ich irgendwie sowas mache.

00:02:32: Bei der Kopfreiwoche halbieren wir deine To-Do Liste und du erfährst, warum deine To Do Liste als Mama nie leer wird und was du stattdessen brauchst.

00:02:39: Und das ist eine Woche wo du jeden Tag ein Audio Impuls per WhatsApp bekommst und wir machen einen Liveverbinar am Donnerstag den siebten Mai um zwanzig Uhr.

00:02:48: Yes es gibt ne Aufzeichnung!

00:02:50: Es lohnt sich mega dabei zu sein Weil wenn du das kennst, dass du so machst und wirst.

00:02:56: Und den ganzen Tag jonglierst aber nicht fertig wirst oder du schaffst einiges.

00:02:59: Aber das Gefühl hast irgendwie mich trotzdem unzufrieden.

00:03:03: dann kommt da rein weil genau da gucken wir wo kannst Du ansetzen damit sich dein kopf frei anfühlt?

00:03:08: Du hörst auf nur noch zu funktionieren und steuerst wirklich deinen alltag und Du bekommst dieses live webinar.

00:03:14: Du bekomme die Aufzeichnung für ein paar tage.

00:03:16: es gibt einen bonus für alle Die live im webinar sind nämlich die ultimative reduzier checkliste die WhatsApp-Gruppe, wo du dann auch nochmal extra Entlastung in der Woche bekommst und auch es leichter hast Dinge direkt umzusetzen.

00:03:32: Und wenn Du Bock hast, fokussierter und produktiver zu leben und Aufgaben gut zum Meistern, dann sei auf jeden Fall dabei!

00:03:39: Den Link dazu findest Du natürlich in den Show Notes – ich freue mich an Keks, wenn Du dabei bist!

00:03:48: Heute sprechen wir über das Thema, du bist immer busy.

00:03:52: Du bist vom Gefühl her nie fertig und du prokrastinierst.

00:03:57: also du hast dieses Muster dass du immer wieder aufschiebst oder wesentliche Dinge vor allem aufschieben und es gibt so ein Prokrastisationsmuster das brustetige Mitte in der Regel nicht erkennen und genau darüber sprechen wir heute.

00:04:14: Und ich freue mich mega, dass du eingeschaltet hast!

00:04:17: Wir gehen da einfach mal direkt ein... Das Phänomen ist, du hast viel reaktive Arbeit.

00:04:25: Was ist reaktiver Arbeit?

00:04:26: Also irgendwas passiert kommt von außen und du reagierst darauf und daraus entsteht für dich ein Tutu.

00:04:32: also typischerweise eine WhatsApp-Nachricht pingt auf die es gibt ne Anfrage und Du beantwortest die.

00:04:39: das heißt der andere Mensch beansprucht deine Zeit oder Dein Kind ist ein Kleinkind, fällt hin weint.

00:04:46: Du bist gerade die Person, die auf das Kind aufpasst.

00:04:49: Das heißt du gehst hin tröstest das Kind, machst eine emotionale Begleitung guckst ob es einen körperlichen Schaden gab, ob irgendwie reagiert werden muss.

00:04:58: ja und Es gibt ganz viele von diesen reaktiven To-dos und da sind wir den ganzen Tag mit beschäftigt, aber es führt dazu dass wir das Gefühl haben nichts geschafft zu haben.

00:05:10: Das ist auch vor allem der Grund für die die viel Kehrarbeit machen oder in Elternzeit sind, dass sie das Gefühl habe ich schaffe ja gar nichts!

00:05:17: Und das führt zu einer großen Unzufriedenheit Einmal, weil wir das gewohnt sind in der Regel Dinge zu schaffen.

00:05:24: Wir sind auch oft so erzogen worden.

00:05:26: unsere Gesellschaft funktioniert auch ein Stück weit so.

00:05:29: also je schneller Je höher du kommst desto besser bist Du.

00:05:32: Also sozusagen der Glaubenssatz und ist auch das, was oft seguriert wurde.

00:05:37: Auch Schule- und Bildung ist darauf ausgelegt ne?

00:05:39: Eine eins ist besser als eine drei.

00:05:41: also je besser du bist, desto mehr Lob bekommst du, destso mehr Anerkennung bekommest Du!

00:05:46: Und wenn Du halt den ganzen Tag reaktive Aufgaben machst, bekomm's halt keine Eins, sondern Du hast halt nichts gemacht, ne?

00:05:53: Also Du hast ja nur ein Kind getröstet und Du hast nur reagiert als die Waschmaschine gepiebt hat und Du Hast ja nur etwas zu essen gekocht, als Du Dein Kind Hunger hatten bla bla bla.

00:06:01: Natürlich hast du ganz viel gemacht und natürlich hast auch total sinnvolle und wertvolle Dinge getan, aber es fühlt sich so an als hättest du nichts gemacht.

00:06:09: Und das kennen wir auch im Job dass wenn Du in einem Job bist wo vieles Telefon klingelt, wo permanent das Postfach auf ist oder irgendwie hier so ein Teams Chat oder Slack oder was auch immer Dass Du dann die ganze Zeit quasi reagierst und dadurch wirst Du unproduktiv und es gibt eine sogenannte produktive Aufschieberitis.

00:06:30: Das Phänomen meint, dass Aufgaben zu erledigen die ein Gefühl der Leistung vermitteln aber die wirklich wichtigen Dinge dann nicht angegangen werden.

00:06:40: ja das heißt also wir erledigend lieber diese schnellen kleinen Dinger oder sie sind nicht unbedingt immer klein aber diese reaktiven dinge und gehen dann die großen Sachen nicht an.

00:06:50: Das ist das was bei den meisten Menschen mit Richtung Steuererklärungen ist weil es wäre total klug wenn jetzt reinkommt, den du für deine Steuererklärung brauchst.

00:06:59: Egal ob du jetzt angestellt bist oder selbstständig, wenn dein Selbstding kommt einfach nur mehr auf ein Tisch wäre ja total klug ein System zu haben so nach dem Motto da lege ich Rechnungen ab, da leg ich irgendwie Ausgaben und Dereinnahmen ab und dann habe ich das quasi immer in dem Moment wo das kommt also richtig abgelegt.

00:07:17: und wenn ich dann die Steuererklärung mache brauche ich nur auf diesen Ordner oder auf diesem Papierstapel zu gehen und dann hab' ich alles.

00:07:23: Schaffen die wenigsten Menschen Weil es immer was Wichtigeres gibt.

00:07:28: Also jetzt den Bewirkungsbeleg, wo du mit einer Kollegin essen gegangen bist als Selbstständige und das einrechen kannst in dein Bucheinrichtungssystem hochzuladen oder zu digitalisieren ist halt gerade überhaupt nicht wichtig weil entweder hast du bis Ende des Monats Zeit beziehungsweise bis zum Anfang nächsten Monat wenn Du monatliche Umsatzsteuer vor Anmeldungen machst.

00:07:46: die meisten machen aber alle drei Monate oder nur einmal im Jahr.

00:07:50: Das heißt es gibt gar keinen Grund das jetzt zu machen außer dass es smart wäre vergisst und die Zettel nicht suchen musst, du dann am Ende nicht einen Riesenhaufen vor dir hast.

00:07:59: Aber es ist jetzt viel einfacher mal eben eine E-Mail zu beantworten oder mal eben gerade ein Instagram Posts zu machen oder einen Zahnertstermin für dein Kind zu besorgen oder oder oder.

00:08:09: das heißt wir schieben Dinge auf, die durchaus eine Wichtigkeit haben aber keine Dringlichkeit.

00:08:16: Und es kann aber auch passieren, dass du auch dringliche Dinge aufschiebst.

00:08:19: Weil du eben von diesen reaktiven Aufgaben überschwemmt bist.

00:08:23: und das ist einfach eine wunderschöne Ausrede zu sagen ich hatte ja so viel zu tun.

00:08:28: Ich konnte mich darum nicht kümmern.

00:08:30: Kennt auch viele wenn es irgendwie so Deadlines gibt, ne?

00:08:32: Dass sie dann sozusagen am Abend vorher können sich dann produktiv daran arbeiten weil Sie halt wissen ich muss jetzt!

00:08:38: Es gibt nichts anderes, ich kann nichts anderes zur Priorität machen.

00:08:41: eigentlich wünschen sie sich, dass sie schon vor einer Woche fertig gewesen wären vorher anzufangen, tun sie nicht weil diese Kleinaufgaben sie die ganze Zeit ja quasi vor der Nase sitzen.

00:08:53: Das heißt es ist ein unbewusstes Muster dass wir dann Lieber diese in Anführungsstrichen unwichtigen Sachen machen, die können auch wichtig sein.

00:09:01: Aber diese reaktiven Aufgaben machen anstatt das große Ganze oder das langfristige zu machen.

00:09:08: und im Kern ist Produktivität Angst das lebende Gefühl nie genug Aufgaben abzuschließen oder Ziele zu erreichen Und dass es übrigens egal wie viele Stunden du arbeitest Das reicht nie und es wird eher schlimmer, man fühlt sich schuldig wenn man dann nicht arbeitet.

00:09:28: Das heißt auch wir denken oft oder höre ich viel das so nach dem Motto ja aber wenn ich mehr Stunden hätte dann in der Erwerbsarbeit oder wenn ich mehr Zeit hätte für den Haushalt, dann wäre hier immer alles tippit-hoppy und so.

00:09:41: Und wahrscheinlich ist das nicht die Wahrheit.

00:09:44: also ja bis zu einem gewissen Grad gilt es dass wenn du mehr Stunden hast auch mehr Schaß.

00:09:48: Also sagen wir mal Du hast jetzt irgendwie eine Stunde in der Woche um das Foto Buch aus dem letzten Jahr fertigzumachen Oder du hast jetzt drei Stunden die Woche um dieses Fotobuch fertig zu machen.

00:10:00: Du wirst mit drei Stunden.

00:10:01: wirst du weiterkommen Wenn du Grundorganisation drinnen hast, ja?

00:10:06: Wenn du die ganze Zeit rumtüttelst und nichts fertig kriegst dann halt auch nicht.

00:10:09: Aber vom Prinzip her schaffst du natürlich in drei Stunden mehr als in einer Stunde.

00:10:13: Aber wenn du jetzt selbstständig bist und du Eierwärbsarbeitest vierzig Stunden und du arbeitest im Vergleich dazu das doppelte achtzig Stunden.

00:10:25: also dass du quasi sieben Tage die Woche arbeitests von morgens bis abends heißt es nicht, dass du unbedingt mehr reißt weil wir gar nicht so lange so konzentriert sein können, weil du vermutlich nicht besonders produktiv arbeitest.

00:10:37: Weil wenn du produktiv arbeitet, kannst du gar nicht achtzig Stunden die Woche arbeiten, weil dein Gehirn das gar nicht leisten kann!

00:10:43: Das heißt, diese Angst nie genug Aufgaben abschließen zu können oder Ziele zu erreichen führt dazu dass wir reaktive Aufgaben vorziehen weil wir dann so aufschieben und wir das große Thema gar nicht angehen.

00:10:57: Und es ist einfach so eine schöne Ausrede für uns selbst und für andere zu sagen ich hatte ja so viel zu tun und Kinder sind übrigens auch eine super Ausreder.

00:11:05: mein Kind war krank die Kita hatte zu Ich konnte das nicht machen.

00:11:10: Dann ist es schön sich selber einzurehnen hätte das nicht tun können.

00:11:14: Und ja, wenn dein Kind krank ist und die Kita so hat und du keine Systeme hast, die das abgreifen, also wo du aufgeteilt wird, wenn du komplett alleine für alles verantwortlich bist dann kannst du halt auch tatsächlich wirklich nichts machen.

00:11:27: deswegen isst das ja eine gute Ausrede!

00:11:29: Ja?

00:11:30: Und gleichzeitig ist das dein Leben und deine Verantwortung und du entscheidest wie du dein Leben aufbaust und wenn du ganz alleine die Einzige bist, die sowas abfängt Problem.

00:11:42: Und jetzt kannst du sagen, ja aber der Vater des Kindes kümmert sich nicht oder er lebt nicht mehr oder wir sind nicht mehr zusammen oder der hat einen ganz wichtigen Job und der kann auf keinen Fall das Kind nehmen und der will es nicht.

00:11:55: und wir haben eine ersten Schwangerschaft, haben wir abgemacht.

00:11:58: ich mache die Kehrarbeit und nicht eher und deswegen können wir das nie nie wieder ändern!

00:12:02: Ich muss mein Wort halten obwohl ich selber nicht wusste was auf mich zukommt... Ja dann Dann kannst du natürlich nichts machen, dann bist du jetzt Opfer deiner Umstände und musst jetzt immer alles ausgleichen.

00:12:14: Du merkst schon an der Art und Weise, wie ich das sage.

00:12:16: Das sind alles Geschichten in deinem Kopf!

00:12:19: Und du kannst jeden Tag dich neu entscheiden.

00:12:23: Aufgrund der Erfahrungen die du gerade gemacht hast oder in den letzten Jahren gemacht hast darfst du auch dich neu und anders entscheiden egal was du dem Partner irgendwann mal versprochen hast ja?

00:12:33: Wenn du eine stabile Partnerschaft führst oder auch eine gute Beziehung zum Vater des Kindes hast dann kannst du halt auch so etwas sagen.

00:12:39: Kannst einfach sagen Ich habe es mir anders vorgestellt.

00:12:41: Ich wusste nicht wie groß die Belastung ist und ich kann nicht jedes Kind krank alleine ausgleichen.

00:12:47: Und ja, nur weil du einen wichtigen Job hast heißt das nicht dass ich irgendwie immer hier die Feuerwehr spielen muss und du nie!

00:12:56: Also es gibt immer Lösungen und auch übrigens nicht nur über den Vater sondern auch über Netzwerk und Kooperationen usw.. Das heisst Das sind nur mal Einblicke in Lösungen.

00:13:08: Da gibt es noch so viel mehr.

00:13:10: und welche Lösung da für dich passt, das zum Beispiel was wir im Vereinbarkeitsjahr für dich arbeiten können weil ich da immer deine persönliche Situation kennen muss.

00:13:18: und dass ist genau das wo ich sage Wir müssen eben gucken was für Dich und Deine vereinbarkeit passt Was wichtig ist was du hier aus dieser Episode mit rausnimmst?

00:13:29: Deine Kinder sind nicht der Grund warum Du wenig scharfst.

00:13:33: also sie sind Deine Kinder können nicht deine Ausrede sein und das ist auch so eine ganz ekliche Energie.

00:13:39: Viele sagen auch mal, ja ausrede ja nicht aber es sind Grund.

00:13:42: Ja prüf nochmal was der Unterschied für dich zwischen Grund- und Ausreden?

00:13:45: Und ist wirklich ein Grund oder eine Ausredee?

00:13:47: also ich zum Beispiel bin so erfolgreich in meinem Business wegen der Kinder Also quasi genau einmal ab umgedreht meine Kinder und meine Liebe zu denen und meine Verbindung und diese Wichtigkeit dass sich auch viel Zeit mit den Verbringe.

00:14:01: für mich da ist das wichtig.

00:14:04: Die führt dazu, dass ich mir überlegt habe wie kann ich mich beruflich verwirklichen ausreichend oder noch mehr als ausreichende Geld verdienen und eben nicht zu viele Stunden zu arbeiten was ich für mich definiert habe als nicht mehr als dreißig.

00:14:22: Inzwischen arbeite ich auf fünfundzwanzig.

00:14:24: ungefähr gibt auch mal Wochen wo ich ein bisschen mehr mache Und das habe ich für mich festgelegt und deshalb ist mir wichtig, deswegen habe ich dafür Systeme gefunden.

00:14:32: Ich kann dir garantieren wenn ich keine Kinder hätte und sonst außer Arbeit keinen anderen Lebensinhalt hätte.

00:14:38: Ich wäre die gewesen, die von morgens bis abends arbeitet weil an Ideen mangelt es mir nicht.

00:14:42: Ich hab eher immer zu viel.

00:14:43: Ich habe eher mal das Problem zu gucken was mache ich denn jetzt?

00:14:46: Bin ja auch so ein kleiner MG-Dreisex der so hin und her hüpft.

00:14:49: Humani-Sign falls jemand das nichts sagt.

00:14:53: Ich probiere aus... Okay, zurück zum Thema reaktive Aufgaben und Aufgaben aufschieben.

00:15:06: Es gibt so ein paar Zahlen.

00:15:08: es gibt eine Microsoft Studie die herausgefunden hat dass zwei Drittel der Menschen also ungefähr an einem Punkt der Überlastung durch zu viele Aufgaben sind und forty-fünf Prozent haben das Gefühl täglich zu wenig zu schaffen.

00:15:22: Und ich kann dir sagen, egal ob du drei Sachen heute geschafft hast oder dreihundert wahrscheinlich wird sich dein Gefühl nicht ändern!

00:15:31: Wir haben wenn du sonst immer drei Aufgaben schaffst und an einem Tag schaffest du dann mal mehr.

00:15:36: Also es müssen dann noch nicht mal dreihundert sein, sondern zehn.

00:15:38: Dann fühlst du dich geil!

00:15:40: Weil du sozusagen im Vergleich zu vorher dieses Gefühl hast von waaas viel mehr.

00:15:45: Aber wenn du dann immer, sagen wir mal, du hast anstatt dreizehn gemacht Wenn du dann zähner reichst, wirst auch irgendwann unzufrieden sein weil die Zufriedenheit in dir entsteht nicht über die Anzahl der To-dos, die du geschafft hast.

00:16:00: Ich sage das nochmal, weil ich habe lange gebraucht um das zu verstehen.

00:16:06: Ich war ja früher bei Studie Fortset in der Gruppe, to do listen abhaken macht mich glücklich.

00:16:13: Es ist egal wie viele Aufgaben du abschließt.

00:16:15: das was dich glücklich macht sind nicht die Menge der Aufgaben die du abschliesst.

00:16:20: es fühlt sich in dem Moment so an weil Du Dich geil findest weil Du dich über die Aufgaben definierst.

00:16:24: aber angenommen Du würdest immer diese Menge an Aufgaben schaffen wird sich das nicht dauerhaft glücklich machen.

00:16:29: Weil Glück ist Gefühl und Zufriedenheitsgefühl Nicht über.

00:16:33: ich habe viel geschafft.

00:16:34: ich habe X Aufgaben geschafft Zu dir kommt.

00:16:37: Das ist wie so ein Zäudo-Glücksgefühl.

00:16:41: Also nur kurzfristiges Glück, so können wir das sagen.

00:16:47: Es gibt dieses Muster von dem ich ihm gesprochen habe.

00:16:51: Diese Vermeidung durch Produktivität nennt man das auch, ja?

00:16:54: Also man progressiniert nicht bei der Arbeit.

00:16:58: Man nutzt die Arbeit um das Fühlen aufzuschieben.

00:17:02: Jede abgeschlossene Aufgaben, lieber fahrt dir eben diesen kleinen Dopamin-Ausstoß wo du dann eben denkst ich bin jetzt glücklich und bist du ja in dem Moment dann auch.

00:17:10: nur es ist halt nicht von dauer und dann fühlst du dich besser.

00:17:14: Jemand, der stundenlang seine Wohnung putzt anstatt ein wichtiges Dokument zu schreiben, fühlt sich am Ende des Tages frustriert, obwohl das Putzen technisch gesehen produktiv war.

00:17:24: Also alle die hier zuhören und so einen super krassen Haushalt führen, guck mal ob das irgendwas mit dir zu tun hat.

00:17:32: Führe mal rein!

00:17:33: Hat das was mit dir zutun?

00:17:36: Genau genommen ist es kein Disziplinproblem.

00:17:39: Ja, viele denken dann immer ich muss jetzt nur noch die richtigen Aufgaben machen.

00:17:43: Ich muss nun auch die wichtigen und ringlichen Aufgaben Also dringende Aufgaben sind oft reaktiv und werden von äußeren Umständen gesteuert, wichtige Aufgaben hingegen sind proaktiv Ja, man nennt es Urgency Trap sind.

00:18:14: Also diesen dringenden Aufgaben reaktiv machen, feststecken und dir Aufgaben priorisieren die unmittelbare Deadlines haben dann werden sie vermutlich nichts unserer langfristigen Vision beitragen.

00:18:26: also meistens nur so per Accident, per Zufall sozusagen Und da gibt es ja auch diese Eisenhower-Matrix und der hat mal sowas gesagt, wie ich habe zwei Arten von Problemen.

00:18:38: Dringende und Wichtige und die dringenden sind nicht wichtig und die wichtigen sind nicht dringend.

00:18:42: Da gibt's hier diese Matrix und dann hatte er diese Quadranten und dann gibt sie diesen Quadrant in eins.

00:18:47: das ist dringender und wichtig und dies eigentlich immer voll.

00:18:50: also wenn du dieses Muster verfolgst und sollte man das zugrunde liegende System die vorhandene Unterstützung hinterfragen.

00:18:57: Das heißt, wenn du alles dringende ist, wenn alles im Quadrant eins ist von der aus Eisenhower Matrix.

00:19:04: Dann musst du am System was ändern weil man zwar auf wertvolle Arbeit fokussiert aber man im Reaktionsmodus gefangen ist.

00:19:15: und wenn wir ständig im reaktiven Modus sind auf dringende Aufgaben reagieren und Brände löschen deswegen Feuerwehrprinzip haben wir kaum noch Zeit für mentalen Raum, um zurückzutreten und das Gesamtbild zu vertrachten.

00:19:27: Das verhindert langfristige Ziele.

00:19:29: also du wirst dein Notstand vermutlich nicht kennen, nicht fühlen und nicht erreichen oder du wüsst ihn kennen aber ihn nicht erreichen.

00:19:36: Und auch für die Zukunft plan fällt dann eher schwer.

00:19:39: und dieses irgendwann mache ich das mal wird da nie kommen.

00:19:43: und dass ist das was viele auch kennen die ältere Kinder haben.

00:19:47: Das kann ich jetzt nur aus Beobachtung sagen.

00:19:49: wenn meine Kinder mein ältestes Kind ist ja jetzt vierzehn Die leben alle noch bei uns, aber wenn du dich mal mit Eltern unterhältst wo die Kinder ausgezogen sind.

00:19:57: Dann sagen die sowas wie, ich weiß gar nicht wo die Zeit hin ist und schwupp sind sie ausgezogen.

00:20:02: Und irgendwie sind die letzten zwanzig Jahre so an mir verflogen oder in den letzten achtzehn Jahren oder wann auch immer das Kind dann ausgezogen ist.

00:20:10: Das ist ein Indiz dafür dass Sie sozusagen nur im Reaktionsmodus waren, nur dringende Aufgaben reagiert haben, Brände gelöscht haben und nie hier und jetzt waren oder wenig im Hier und Jetzt waren und ja auch verhindert haben sozusagen unbewusst zu gucken wo will ich eigentlich hin?

00:20:27: sollen mein Leben aussehen.

00:20:28: Und dann war so dieses irgendwann fahren wir in Heidepark, irgendwann machen wir den Nordsee Urlaub da waren die Kinder dann irgendwann zu groß weil sie dann ja vielleicht keinen Bock mehr haben.

00:20:38: oder zwanzig kann man immer noch eine Heide Park fahren kann mit nachholen aber manche Sachen dann eben auch nicht mehr.

00:20:44: und das ist ne ganz große Traurigkeit die dann entsteht.

00:20:46: und davor möchte ich mich und ich möchte dich bewahren.

00:20:49: deswegen ist mein Ansatz immer sehr bewusst der Entscheidung zu treffen Also nicht reagierend, sondern proaktiv den Alltag zu steuern die Regie in deinem Leben zu führen und nicht zu warten bis im Kalender mal was frei wird weil das passiert meistens eher nicht so.

00:21:06: Sondern eben zu gucken was ist wichtig und das Wichtigste dann zuerst machen?

00:21:10: also wichtig im Sinne von Was bringt dich zu deinem Nordstern wo willst du hin?

00:21:14: Und deswegen hilft dir Disziplin auch nicht Weil der System erzeugt ja diesen Reaktionsmodus.

00:21:19: also wenn das System was Du gerade hast immer alles diesen Reaktionsmodus hält, dann hilft dir auch mehr Disziplin nicht.

00:21:26: Dann kämpfst du gegen Windmühlen und mehr Willenskraft gegen ein kaputtes System ist wie so schneller laufen auf dem Laufwand.

00:21:33: Man bewegt sich aber man kommt nicht vorwärts.

00:21:37: Also Disziplin alleine hilft nicht!

00:21:41: Und reagieren ist so eine Art elegante Form von der Aufschieberitis und es tarn sich sozusagen einfach nur.

00:21:49: Es ist eine kreative Vermeidung, kann man sagen.

00:21:55: Ein Wichtigkeitsgefühl.

00:21:57: Vielleicht kennst du das auch von Menschen, die du beobachtest auf das es leicht ist, bei anderen zu sehen so... Die immer halt, da kann ich nicht und dann tue ich dies oder habe ich noch diesen Termin?

00:22:06: Und da mache ich das!

00:22:08: Also sie fühlen sich dadurch auch immer ganz toll.

00:22:12: Trotzdem sind es oft Dinge, die sie nicht wirklich dahin bewegen wo sie wollen.

00:22:18: Das ist eben diese Vermeidungsstrategie.

00:22:22: Was auch ist wenn du immer dieses Fülle Gefühl hast von zu viele Aufgaben, ich reagiere nur.

00:22:28: Du schützt dich auch vor dem fühlen.

00:22:31: du schütz dich auch davor dich mit dir selber und deine tiefe zu verbinden.

00:22:36: Du schützt dich da vor, zu fühlen und du schützst dich auch dafür dir Zeit zu nehmen für die wichtigen Fragen im Leben nämlich was ist der Sinn des Lebens?

00:22:46: Was glaube ich über Leben und Tod?

00:22:48: Was glaub ich über Religion und Spiritualität?

00:22:52: Ist der Partner mit dem ich gerade zusammenlebe eigentlich wirklich der Partner beziehungsweise wenn wir sicher sind der Partner?

00:22:57: weil wir ziehen immer das an was wir gerade brauchen in Beziehung in der Partnerschaft.

00:23:04: Für diese Fragen ist ja gar kein Raum in deinem Leben, wenn du die ganze Zeit nur im reagieren bist.

00:23:21: Und das schützt dich davor, diese Fragen zu stellen.

00:23:23: Weil wenn du dir diese Fragen stellen würdest würde das vermutlich erst mal zu einem unangenehmen Gefühl führen und du müsstest in die Veränderung gehen und du musstest selber Entscheidungen treffen und Du müsstest hundertprozent Verantwortung für Dich und dein Leben übernehmen.

00:23:36: Das wäre auch eine Lösung oder DIE Lösung um dir ein glückliches und erfülltes Leben aufzubauen.

00:23:41: aber der Weg dahin ist beängstigend und vielleicht auch so'n bisschen dunkel.

00:23:45: man weiß nicht genau was auf einen zukommt.

00:23:50: nur im Reaktionsmodus bist, schützt dich auch davor.

00:23:54: Und das sind alles oft unbewusste Abläufe auf psychologischer und energetischer Ebene.

00:24:02: Das Spannende ist, dass oft auch die, die in diesem Reaktionmodus gefangen sind – so diese Missperfectin sich haben!

00:24:11: Für sie ist es psychologisch akzeptabler eine Aufgabe zu umgehen als der Möglichkeit zu begegnen, sie nicht gut genug zu erledigen.

00:24:22: Also ich habe dieses Fotobuch jetzt seit fünf Jahren nicht fertig gemacht Weil es war ja immer so viel zu tun und ich musste mich um den Haushalt kümmern, ich muss mich um ein Kind kümmeren.

00:24:30: Und dann hatte ich den Job einen Stieg usw.

00:24:33: Eigentlich will ich dieses Foto buch aber ich konnte es nicht tun weil ich war so beschäftigt.

00:24:38: das schützt dich davor ein Foto Buch zu machen dass nicht perfekt ist.

00:24:42: Ein Fotobuch zu machen wo vielleicht aussersehen zwar mal da gleiche Foto drin ist oder wo ein Schriftzug aussehend ins Bild rein läuft.

00:24:50: Wolltest du's eigentlich darüber haben?

00:24:51: oder den perfekten Deal zu bekommen, ja.

00:24:54: Vielleicht hättest du dieses Fotobruch... Hättest Du es fertig gemacht und so unperfekt drucken lassen?

00:24:59: Vielleicht hattest du dann den Aktionspreis verpasst, den ist in den Sommerferien gegeben hätte!

00:25:05: Also die Perfektionistin India dieser Anteil India von der Miss Perfect Die macht super gerne reaktive Aufgaben weil sie ja dann sagen kann Ich habe Projekte, wie das Fotobuch nicht angegangen und da schützt ich davor etwas Unperfektes fertigzustellen.

00:25:24: Das heißt auch sich mal dieses Thema Perfektionismus anzuschauen um das aufzulösen wäre eine mögliche Lösung.

00:25:33: Wer viele Aufgaben zu erledigen hat kann eine verpasste Deadline auf das Beschäftigtsein attributieren.

00:25:42: Das heisst dass löst weniger negative Gefühle aus Weil beschäftigt sein, liefert eine gute Erklärung für das nicht vorankommen.

00:25:52: Kenne ich total aus dem angestellten Verhältnis oder Berufsleben?

00:25:57: Ich habe so ein paar Kooperationspartnerinnen mit denen ich was machen wollte und... Die haben auch immer so dieses, ich will das unbedingt machen Carolin.

00:26:07: Das wäre so toll wenn wir beide uns gegenseitig im Podcast interviewen und ich schick dir auf jeden Fall einen Termin und dann drei Monate später... Ich hab dich nicht vergessen aber es war so viel Lust!

00:26:15: Wir machen das auf jeden fall, ich schicke dir ein Termin.

00:26:18: Ja also manchmal wird's noch was oft nicht und bei mir ist es dann auch so.

00:26:23: irgendwann ist auch vorbei.

00:26:24: Ich habe keine Lust es in meiner Warten auf Rückmeldung spalten zu haben.

00:26:29: Und dann ist halt die Erklärung dafür, dass sie das Podcast-Interview mit mir nicht machen.

00:26:33: Ist halt, dass Sie gerade im Lounge waren und was anderes vorhatten usw.

00:26:37: Das glauben die sich selber ne?

00:26:39: Also ich bin den gar nicht in dem Sinne böse als dass ich denke, die wollen mich verarschen Sondern die glauben sich das selber.

00:26:44: aber sie haben sich dieses Leben kreiert also auch grade die Selbstständigen weil die hätten ja Die maximale Flexibilität eigene Entscheidung zu treffen würden sie sich zu hundert Prozent selbst führen Ja.

00:26:55: Und das nicht immer leicht, ne?

00:26:56: Also ich würde auch nicht sagen dass ich mich immer hundertprozent selbst führe.

00:26:59: Ich arbeite daran und ich übernehme so viel Verantwortung wie ich gerade kann für alle meine Entscheidungen und für alles was mir passiert und wie ich damit umgehe.

00:27:08: und auch ich falle da rein und denke es war zu viel schön zu tun.

00:27:11: Das habe ich nicht geschafft.

00:27:13: oder ich sage auch manchmal ähm...ich hatte keine Zeit und dann merke ich ach!

00:27:15: Ich hatte keine zeit ist eigentlich immer quatsch,

00:27:18: ne?!

00:27:18: Ich habe mir die Zeit nicht genommen ist die wahre Antwort.

00:27:20: also wenn du dich jetzt angesprochen fühlst soll es jetzt nicht bei dir auslösen.

00:27:25: Oh mein Gott, ich bin so schlecht und Caroline kann das alles so toll!

00:27:28: Sondern dass mein Beruf mich mit diesem Team auseinanderzusetzen und ich kann dir sowohl für meinen Weg erklären wie ich gegangen bin als auch von den Frauen die ich begleitet habe und was ich mir an Wissen und Know-how darüber angeeignet habe.

00:27:41: Und ich kann der Lösungswege dahin zeigen und Ich bin auch auf dem Weg dorthin und ich hab auch schon vieles gemeistert und ich bin auch nicht bei hundert Prozent Und das ist auch okay, meine Mistperfekt muss da nur beruhigt werden.

00:27:59: Die, die sozusagen alles als High-Performance tarnen.

00:28:04: Ja?

00:28:05: Also auch so... Als ambitionierte erfolgreicher Mensch.

00:28:10: Das sieht eben nicht nach Aufschieberides aus!

00:28:13: Es sieht aus wie Produktivität.

00:28:16: Man hakt hundert Aufgaben ab man beantwortet jeden Tag fünfzig E-Mails, man besucht Meeting nach Meeting.

00:28:22: aber oft vernachlässigen auch genau diese Menschen.

00:28:25: die bedeutsamen Dinge habe ich ganz, ganz viel gesehen ganz am Anfang meiner beruflichen Reise.

00:28:31: Ich habe während meines Masters mit, als ich Rhetorik und Sprecherziehung studiert hab schon gearbeitet in einem Institut was so Burnout-Prevention gemacht hat und auch so eine Art Nachbegleitung und da waren ganz viele vor allem Männer.

00:28:47: so Ende vierzig Anfang fünfzig.

00:28:50: oft hat die Frau den Mann verlassen und das hat dann zu einer emotionalen Krise geführt oder sie haben ihren Job verloren weil das Unternehmen irgendwelche Maßnahmen getroffen hat und dann gab es quasi für diese Management-Position keine, wie sagt man denn, keinen Platz mehr.

00:29:08: Und dann wurden die gegangen!

00:29:11: Und dann haben sie halt gemerkt, ach oh krass ich habe jetzt.

00:29:14: in den letzten zwanzig oder vierzig Jahre war ich voll der High-Performer.

00:29:18: Ich hab alles gegeben für diese Firma und nur gemacht und getan.

00:29:22: Ich habe immer gesagt ich tu das für die Familie, ich tue das für mich, weil es das Beste ist.

00:29:29: aber eigentlich habe ich mich mit den bedeutsamen Dingen am Leben überhaupt nicht beschäftigt sondern ich war total im Hamsterrad gefangen.

00:29:35: Das ist dann Prokrastination der High Performer kannst du auch mal reinfühlen, ob das auch dein Thema ist.

00:29:42: So was sind denn jetzt so erste Lösungsstrategien?

00:29:44: Die gebe ich ja auch gerne mit.

00:29:45: also einmal das Muster benennen und reflektieren.

00:29:48: Deswegen habe ich jetzt so viele unterschiedliche Beispiele genannt.

00:29:51: Also fällst Du in solche Muster die ich gerade beschrieben habe.

00:29:57: Fällst du ein gewohntem Muster von Ich bin immer beschäftigt.

00:30:00: Wenn Du einfach mal zehn Minuten dich hinsetzt Und nichts tust fühlst Du Dich dann schlecht?

00:30:05: Kannst Du das aushalten?

00:30:08: Traust du dich, dir mal einen halben Tag aufzunehmen von Erwerbsarbeit, von Kindern und von Partnerschaft.

00:30:13: Und nur was Schönes für Dich zu machen im Wald spazieren oder in die Sauna zu gehen?

00:30:16: Ja?

00:30:18: Oder hältst Du das nicht aus?

00:30:19: Musst Du beschäftigt sein?

00:30:20: Nimmst Du Dir erwerbseltätigkeitsfrei und kinderfrei um dann den Dachboden auszumüssen?

00:30:25: Das wäre wieder Beschäftigungstherapie!

00:30:27: Was glaubst du, was du durch ständige Beschäftigung gewinnst?

00:30:32: und könnte deine Beschäftigungen eine Weise sein bestimmte Aufgaben oder Menschen auszuweichen?

00:30:37: Oder gewisse Fragestellung in deinem Leben.

00:30:41: Das heißt dieses Reflektieren sich darüber Gedanken machen vielleicht Journaling ist ein Schritt.

00:30:46: Ein weiterer Schritt ist mal zu gucken was ist denn wichtig und was ist dringend?

00:30:50: und das tatsächlich war es wo die Eisenhower Matrix helfen kann.

00:30:53: wer sonst nicht so der Fan von der Eisenhower Matrix, weil sie eben kein Gesamtlösung ist für dein To-Do Management wie es jetzt die Kopfreihe Methode ist.

00:31:00: Aber genau hier ist sie genau richtig des Eisenhower Modellen, weil das Einteil zwischen dringlich und wichtig – wenn du das nicht kennst, Google das mal klärt sich relativ schnell – da kannst du auf jeden Fall erste Schritte gehen.

00:31:13: Und dann kann also Erkenntnisse noch erlangen!

00:31:16: Dann auf der wirkliche Doing Ebene hilft totales Thema Time Blocking.

00:31:22: Dazu gibt es auch Inhalte im Vereinbarkeitsjahr, wie genau du Time-Blocks setzen kannst und wie du da für dich ist so aufbauen kannst dass du flexibel und anpassungsfähig bist das du nicht planen musst.

00:31:36: ich muss jetzt morgen dieses to do tun und dann dieses und welches und gleichzeitig der aber fokussierte Zeitfenster nimmst um an den wichtigen Dingen zu arbeiten egal was für reaktive Aufgaben sind.

00:31:47: Ich kann dir ein Beispiel nennen diese Episode ist mein erstes to-do heute.

00:31:52: Also ich habe eben meinen Übergangsritual gemacht, dann habe ich mein Kaffee dabei getrunken und hab danach das Kopf frei bortsortiert, hab dann in den Kalender geguckt.

00:32:01: Ich habe heute noch keine WhatsApp Nachrichten gecheckt, noch keine E-Mails gechecked... Ich hab kurz eine Instagram Story gemacht Aber auch da sonst nicht alle Nachrichten beantwortet, dass wenn alles reaktive Aufgaben... Sondern ich habe das alles sortiert.

00:32:17: Hab geguckt.

00:32:17: was steht an?

00:32:18: Hab gesehen okay mein erster Call ist heute vierzehn Uhr!

00:32:21: Jetzt ist es neun nur elf.

00:32:22: in diesem Moment also nehme ich mir jetzt erstmal einen Time Block für die Podcast Episode und die erstelle ich jetzt.

00:32:31: Und hätte ich jetzt als Alert-App Nachrichten beantwortet und E-Mails usw.

00:32:35: könnte ich dir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich nicht vor heute Mittag zwölf Uhr überhaupt ready gewesen wäre eine Podcast Episode aufzunehmen weil tausend kleine To-dos kommen die kommen nachher.

00:32:45: also Ich werde schon noch gewisse Dinge auch heute tun, die reaktiv sind Weil ohne e-mails ist es auch schwierig irgendwie ein Business zu führen.

00:32:53: aber Es ist nicht mein first thing und das nimmt nicht so viel Zeit ein und da können wir halt Timeblocks helfen.

00:32:59: Dadurch bin ich übrigens auch so kontinuierlich, zum Beispiel in der Podcastproduktion.

00:33:04: Es gibt ja jetzt seit zehntausendsebzehn jede Woche eine neue Podcast-Episode beziehungsweise es gab eine Phase da habe ich mich entschieden jede zweite Woche eine Neue zu machen aber es gab sozusagen regelmäßig immer Content und das kann ich ohne wirklichen Drangzwangen oder Ähnliches easy peasy beim Alltag einbauen weil ich genau so vorgehe.

00:33:27: Dann einen weiteren Schritt den du machen kannst ist das Thema Identität von Leistung.

00:33:31: entkoppeln finde ich persönlich eine sehr spannende Herausforderung.

00:33:38: Also, ich lache so weil das ist glaube ich so mein mein hardest part.

00:33:41: Weil diesen Gedanken üben Ich bin mehr als dass was ich produziere Der ist total wichtig.

00:33:47: und zu bemerken Was meine also dass mein selbstwert nicht von meiner leistung abhängt.

00:33:54: Und auch eben Ich bin eine Versagerin, wenn ich was nicht fertigstelle.

00:34:00: Das ist halt ne Sache die du hinterfragen kannst weil die nicht wahr ist.

00:34:04: Ich habe rational Kognitiv verstanden dass das nicht wahr is und fühle mich gut weil ich regelmäßig diesen Podcast produziere ja.

00:34:12: Ja fühle ich mich gut Weil ich regelmässig mein Business vorankomme weil ich Programme anbiete weil ich Frauen begleite ein glückliches Leben mit Familie und Beruf zu führen.

00:34:21: ja total Und das darf ich auch.

00:34:24: und gleichzeitig Da sollte ich nicht meine Identität an Leistung koppeln und du auch nicht.

00:34:31: Also das ist sozusagen der nächste Schritt.

00:34:34: Und ein letzten Schritt den ich dir mitgebe, es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten.

00:34:37: aber so als So fünf Schritte die du mitnehmen kannst Ist so eine Art Shutdown Ritual einzuführen weil Rituaale helfen uns Übergang Zwischen Ich tue was und ich tue etwas Nicht Ja zu schaffen uns dass zu signalisieren.

00:34:52: Das ist übrigens genau das was ich auch mit meinem Übergangs Rituel mache.

00:34:55: Wenn du nicht weißt, was mein Übergangsritual ist, guck mal die Show Notes zum Startklar-Journal.

00:35:00: Da erkläre ich dir das und da gibt es auch eine Möglichkeit sozusagen meinen Übergangstritual abzugucken.

00:35:07: Es kann auch sein ein kleiner Spaziergang einen Kleidungswechsel.

00:35:11: Viele machen das irgendwie so Hosenanzug oder so tragen dass sie dann ihren Bläser aussehen.

00:35:15: Dann sind sie in privaten Kontexten wenn Sie den anziehen sind im beruflichen Kontext.

00:35:20: Also das ist sozusagen ein Hinweis, dass dein Nervensystem hilft zu verstehen.

00:35:23: Dass der Arbeitstag beendet ist und wenn... also es geht mit Erwerbsarbeit und Kehrarbeitszeit und Hausarbeit relativ gut.

00:35:31: Du kannst das aber auch innerhalb eines Teamfels machen.

00:35:33: Zum Beispiel innerhalb der Kehrarbeit, dass du dir Übergänge schaffst und zum Beispiel sagst okay nach dem Mittagessen gibt es immer eine Mittagspause und das Kind spielt irgendwie alleine oder darf seine Fernsehzeit nehmen, was auch immer.

00:35:48: Und du trinkst da deine zehn Minuten Kaffee oder was auch der gut tut.

00:35:51: also diese Rituale schaffen so um runterzukommen.

00:35:55: deswegen shutdown ritual ist auch eine Möglichkeit um aus diesem Dauerreaktionsmodus raus zu kommen zumindest mal einen Stop einzusetzen.

00:36:06: alle diese Schritte alleine werden nicht zu dem Ergebnis führen, aber alle Schritte zusammen werden zu dem Ergebnis führen.

00:36:12: Dass du rauskommst aus diesem Ich reagiere einfach nur

00:36:16: noch.".

00:36:18: So!

00:36:18: Heute mal wieder eine längere Podcast-Episode hatte ich wohl ganz schön viel zuzusagen.

00:36:22: Ich freue mich mega.

00:36:23: wenn du noch schnell in die Kopffreiwoche rein hüpfst so kannst dich anmelden unter carolinhabekoste.de ist Kopfminus frei minus Woche Und den Link findest du natürlich in den Show Notes.

00:36:36: Da halbieren wir deine To-Do Liste und wir gehen noch mal mehr auch darauf ein, wie Du mit Deine To-dos nicht nur reduzierst sondern in diesen Steuermodus kommst von.

00:36:47: Ich führe Dirigé meines Lebens.

00:36:49: Also wenn dir diese Episode gefallen hat sei auf jeden Fall dabei!

00:36:51: Ich lade super gerne auch noch eine Freundin ein und ich fasse jetzt nochmal so die Kernaussagen dieser Episode zusammen.

00:36:59: Das Muster, das ich gesprochen habe ist man macht und tut den ganzen Tag und fühlt sich am Abend leer Weil du nicht an deinen eigenen Zielen arbeitest, weil du vielleicht gar kein Ziel hast.

00:37:12: Gar keinen Nordstein hast wo du hin möchtest oder wenn du ein Hass nicht so genau weißt wie du da hinkommst.

00:37:17: Manche erlauben sich übrigens auch nicht einen Nordstein zu machen.

00:37:19: das ist auch noch mal ein Thema.

00:37:20: Sondern Du machst und wusst also du denkst von zwölf bis mittags Und Hast Vielleicht solche Ausreden Wie Das geht aber nicht anders weil ich habe ein Kind dass zwei Jahre alt und das braucht mich permanent Und ich finde es auch eine größere Herausforderung mit einem zweijährigen Kind als mit einem vierzehnjährigen.

00:37:38: Definitiv!

00:37:39: Das muss das trotzdem das gleiche und auch Menschen ohne Kinder haben das gerne, dass sie den ganzen Tag machen und tun sich abends leer fühlen und es liegt eben an diesen Reaktionsmodus.

00:37:50: Dann reaktives Arbeiten fühlt sich nach harte Arbeit an Auch weil es harte arbeit ist.

00:37:57: Aber harte Arbeit und wirksame Arbeit sind nicht dasselbe.

00:38:00: Und deswegen fühlst du dich so schlecht, weswegen bist du körperlicher schöpft und auch mental überlastet aber bist nicht glücklich und zufrieden.

00:38:10: Dann ist eine Kernaussage dieser Episode quasi die meisten von uns haben blinde Flecke weil Prokrastination muss nicht aussehen wie Die guckt nur Netflix, die sitzt nur auf dem Sofa sondern Auf Schiberides kann auch so aussehen Die hatten volles Postfach, die ist die ganze Zeit da machen und tun.

00:38:31: Die komplett überarbeitet.

00:38:33: Und die Kernmotschaft ist das Problem ist kein Mangel an Disziplinen sondern es hat was mit deiner Haltung zu tun.

00:38:42: Es hat etwas mit deinem System zu tun.

00:38:46: Du hast also mit Fokus.

00:38:48: wenn du den Fokus nur auf Dringlichkeit hast.

00:38:52: Du hast dir das vermutlich unbewusst so gestaltet und die frohe Botschaft ist, du kannst bewusst gestalten und dadurch dein ganzes Leben verändern.

00:39:03: Das ist übrigens warum ich so begeistert bin vom Thema Selbstmanagement weil Selbst-Management zum Beispiel wie die Kopfrei-Methode genau all diese Probleme löst.

00:39:12: So!

00:39:12: Über neun dreißig Minuten Ich höre auch für heute.

00:39:17: Ich wünsche einen schönen Tag.

00:39:18: hoffe dass ich dich bei der Kopfreiwoche sehe Und sage Denk dran, better than the perfect deine Caroline.

Über diesen Podcast

Der Podcast für berufstätige Mütter, die Familie und Beruf in Einklang bringen wollen – ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Du willst nicht mehr nur funktionieren, sondern dein Leben mit Kindern und Job bewusst gestalten?
Dann bist du hier genau richtig.

In „Finde dein Mama-Konzept“ findest du ehrliche Einblicke, praktische Impulse und machbare Lösungen rund um:

✅ Mental Load reduzieren – raus aus dem Kopfchaos

✅ Familienalltag organisieren – mit Struktur statt Stress

✅ Selbstmanagement für Mütter – alles im Blick, ohne dich selbst zu verlieren

✅ Mehr Zeit für dich – ohne schlechtes Gewissen

✅ To-dos erledigen mit System – statt im Dauer-Funktionsmodus festzustecken

Ich bin Carolin Habekost –
Autorin, Vereinbarkeitsmentorin, agile Coach und Selbstmanagement-Expertin.
Als berufstätige Dreifachmama kenne ich den täglichen Spagat zwischen Familie, Job und innerem Anspruch nur zu gut.

Was mich besonders macht?
Ich habe agile Methoden aus der Unternehmenswelt auf den Familienalltag übertragen – und daraus meine eigene Methode entwickelt: die Kopf-frei-Methode®.
2024 ist dazu mein Buch erschienen: „Die Kopf-frei-Methode – Mehr schaffen, weniger tun“ (Kösel Verlag).

Hier im Podcast zeige ich dir,
wie du:

✅ deine To-dos nachhaltig in den Griff bekommst

✅ wieder mehr Überblick und Klarheit gewinnst

✅ und dir bewusst Pausen und Raum für dich nimmst – ganz ohne Selbstoptimierungswahn

Dich erwarten:

🎧 Solofolgen mit direkt umsetzbaren Tipps
🎧 Interviews mit Expertinnen und Müttern, die offen über ihren Alltag sprechen
🎧 Impulse, die dich stärken – und dir zeigen, dass Veränderung möglich ist

💡 Hör rein, wenn du dir wünschst:
Mehr erledigte Aufgaben. Weniger Mental Load. Und endlich wieder Zeit für dich – ohne schlechtes Gewissen.

Weitere Infos findest du
- Instagram unter @carolin_von_mama_konzept
- Website www.carolinhabekost.de

von und mit Carolin Habekost: Expertin für Vereinbarkeit von Familie & Beruf und agiles Selbstmanagement. Autorin: Die Kopf-frei-Methode

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